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Wasserschaden Studierendenhaus: Umzüge und Inbetriebnahme verzögern sich

Aufgrund eines Wasserschadens werden sich die Umzüge ins neue Gebäude verzögern. In die Untergeschosse des Studierendenhauses sind aufgrund eines defekten Bauteils tausende Liter Wasser geflossen. Ursache war ein schadhaftes Magnetventil, durch das Wasser aus der Nachspeisung der Feuerlöschleitung ins Gebäude strömte. Neben der Tiefgarage wurden innerhalb kürzester Zeit zentrale Technikbereiche knöcheltief geflutet. Dadurch entstanden Schäden an Brandschutztüren und weiteren sicherheitsrelevanten technischen Anlagen, die für die Inbetriebnahme des Gebäudes wesentlich sind. Die für Juli und August geplanten Umzüge müssen deshalb bis mindestens Ende September 2021 verschoben werden. Eine genaue Terminierung ist erst möglich, wenn die Lieferzeiten für die zu ersetzenden Komponenten feststehen. Die derzeitige Situation auf dem Markt mit Lieferengpässen in vielen Bereichen lässt eher längere als kürzere Lieferfristen erwarten.

Das h_da-Studierendenhaus ist der erste Neubau dieser Größenordnung, den die h_da vollständig in Eigenregie durchführt – also ohne Beteiligung des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen. Trotz etlicher Erschwernisse u.a. durch die Corona-Pandemie lagen die Arbeiten auf der Baustelle bis zuletzt gut im Zeitplan. Es ist vor diesem Hintergrund besonders bedauerlich, dass sich die Inbetriebnahme des Gebäudes nun verzögert. Am Termin für die offizielle Eröffnung des Studierendenhauses mit Wissenschaftsministerin Angela Dorn und dem Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch Mitte Oktober 2021 halten wir dennoch fest. Allerdings wird das Haus zu diesem Zeitpunkt noch nicht so belebt sein, wie ursprünglich angenommen.

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