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Heizwasserleitungen im Keller von Gebäude C16, vor und nach der Sanierung.

Campus Schöfferstraße: Sanierung der unterirdischen Nahwärmeleitungen

Die h_da arbeitet kontinuierlich daran, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren – derzeit auch unter der Erde, denn seit August ist das Wärmeversorgungsnetz auf dem Campus Schöfferstraße an der Reihe. Dort unterhält die Hochschule eine eigene Heiz-Wärmeerzeugung mit zwei Blockheizkraftwerken und einem weit verzweigten unterirdischen Wärmeversorgungsnetz, an das sowohl das h_da-Hochhaus als auch sämtliche B-, C- und D-Gebäude angeschlossen sind.

Im ersten Bauabschnitt wurden seit Sommer die unterirdischen Nahwärmeleitungen saniert und die mehr als 50 Jahre alten Isolierungen ausgetauscht. Dadurch konnte der bisherige hohe Wärmeverlust im Heizwasserkreislauf von teils mehr als fünf Grad auf ein Minimum reduziert werden. Die neuen Dämmschichten überschreiten die Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) um 50 Prozent. So werden künftig 60 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Im Jahr 2018 betrug der CO2-Ausstoß des Campus Schöfferstraße insgesamt 1.356 Tonnen.

Im zweiten Bauabschnitt geht es ab 2020 „oberirdisch“ weiter: Dann werden konkrete Maßnahmen in einzelnen Gebäude umgesetzt. Ziel ist es, die größten negativen Faktoren –etwa zu hohe Rücklauftemperaturen, Heizkomfortprobleme oder zu große Heißwassermengen – zu eliminieren. Dazu werden in den Gebäuden B13 und D11 die Thermostatventile ausgetauscht und ein hydraulischer Abgleich der Heizungsinstallationen eingerichtet. Weiterhin wird die veraltete Mess-, Steuer und Regelungstechnik der Gebäude B10, B12 und B13 modernisiert. Schließlich werden fünf veraltete ineffiziente Umwälzpumpen erneuert.

Die Hochschule leistet mit diesen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Projekt „CO2-neutrale Landesverwaltung“ der Hessischen Landesregierung. Über weitere Vorhaben im Rahmen des h_da-Energiemanagements halten wir Sie auf dieser Website auf dem Laufenden. 

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