Cybersicherheit: h_da an Forschungszentrum Athene beteiligt

Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Grundvoraussetzung für ihr Gelingen und damit eine zentrale Bedingung, um auch in Zukunft eine führende Position im internationalen Wettbewerb einzunehmen, ist die Cybersicherheit. Um Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln, hat das neue »Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE« als Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft mit Beteiligung der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt die Arbeit aufgenommen. ATHENE ist das europaweit größte Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheitsforschung und ein wesentlicher Bestandteil der Cybersicherheitsstrategie des Bundes und des Landes Hessen. Anlässlich der Eröffnung besuchten Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn das neue Forschungszentrum.

Chancen und Risiken liegen in der digitalen Welt eng beieinander. Wer online ist, ist angreifbar. Je komplexer die Strukturen, desto verletzlicher sind sie. Es ist Aufgabe der Cybersicherheitsforschung, die Risiken zu minimieren, um die Chancen besser nutzen zu können. Aus diesem Grund entwickeln Experten des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT und des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt unter dem Dach des größten Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheitsforschung ATHENE Lösungen für mehr digitale Sicherheit.

Säule der deutschen Cybersicherheitsstrategie
Anlässlich ihres Besuchs am neuen Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE erhielten Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn Einblicke in ausgewählte Forschungsergebnisse der europaweit größten Forschungseinrichtung für angewandte Cybersicherheit.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sagt: "Die Sicherheit von Datennetzen betrifft uns alle im täglichen Leben. Zentrale Infrastrukturen für Stromnetze, Verkehrswege, Krankenhäuser und Verwaltung sind abhängig von sicheren Datennetzen. Unsere technologische Souveränität müssen wir stärken – für die Menschen in unserem Land und für die Wirtschaft. Mit diesem Ziel vor Augen unterstützt die Bundesregierung das nationale Forschungszentrum ATHENE."

"Wir sind sehr stolz darauf, dass in Darmstadt das europaweit größte Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheitsforschung entstanden ist", erklärt die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn. "Wir als Landesregierung haben die Sicherheit in der digitalen Welt früh als zentrales Zukunftsthema erkannt und deshalb den Aufbau des Zentrums schon seit 2008 im hessischen Forschungsförderungsprogramm LOEWE massiv unterstützt. Dadurch haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich der Bund entschlossen hat, dieses Zentrum in Darmstadt zu unterstützen. Das ist ein Gewinn auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs der beiden beteiligten Hochschulen und damit für den Wissenschaftsstandort Hessen, denn anders als bei den rein außeruniversitären anderen Cybersicherheitszentren ist es uns gelungen, die Hochschulen stark einzubeziehen. Dafür danke ich der Fraunhofer-Gesellschaft und den Hochschulen sehr."

"Cybersicherheit ist ein Grundpfeiler der Digitalisierung. Ohne sie kann die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft nicht gelingen," sagt Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. "Im Forschungszentrum ATHENE werden wir zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt wirkungsvolle Lösungen erforschen und entwickeln, die dazu beitragen, das Potenzial der Digitalisierung zum Wohle aller umfänglich zu nutzen."

"Die Hochschule Darmstadt arbeitet innerhalb dieses einzigartigen Zentrums sehr gerne daran mit, neueste Erkenntnisse auf dem Feld der angewandten Cybersicherheit in die Gesellschaft zu tragen. Unsere Mitwirkung in diesem bedeutsamen Zentrum ist auch Beleg für die vorzügliche anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die wir an der h_da leisten", sagt Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt.

Die Präsidentin der Technischen Universität Darmstadt, Prof. Tanja Brühl, bestätigt dies und ergänzt: "Der Ausbau des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE ist für den Forschungsstandort Darmstadt und die Technische Universität Darmstadt ein großer Erfolg. Damit wird die Kooperation zwischen der TU und Fraunhofer im Bereich Cybersicherheit dauerhaft verstetigt. Die seit langem bestehende Forschungsexzellenz der TU Darmstadt kann also in ATHENE gemeinsam weiterentwickelt werden. Dank ATHENE gibt es keine andere Universität in Europa, die eine größer und besser ausgebaute Cybersicherheit hat als die Technische Universität Darmstadt."

Das Kooperationsmodell in ATHENE sieht neben der Mitwirkung der Hochschulen in einer Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft agil initiierbare Forschungsvorhaben vor, die es beispielsweise ermöglichen, schnell auf neue Typen von Schwachstellen oder Angriffen zu reagieren. Bund und Land planen die Förderung für ATHENE von aktuell 12,5 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 37 Millionen Euro im Jahr 2026 auszubauen.

Prof. Dr. Tanja Brühl, Präsidentin der TU Darmstadt; Prof. Michael Waidner, Direktor Athene und Institutsleiter des Fraunhofer SIT; Prof. Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt; Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst; Anja Karliczek; Bundesministerin für Bildung und Forschung; Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft; Prof. Dieter W. Fellner, Institutsleiter des Fraunhofer IGD

Ausgezeichnet

Ist die Hochschule Darmstadt (h_da) ausgezeichnet in dem, was sie tut? Diese Frage können nur Menschen beantworten, die bei uns studieren oder mit uns zusammenarbeiten.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über das, was unsere Hochschule unserer Meinung nach auszeichnet oder uns besonders wichtig ist.

Akkreditierungen, Auszeichnungen, Gütesiegel und unterzeichnete Chartas

Im Hochschulbereich gibt es diverse Akkreditierungen, Auszeichnungen, Chartas und Gütesiegel für Qualität oder besonderes Engagement. Die für uns wichtigsten finden Sie alphabetisch sortiert in unten stehender Liste.

Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der Hochschule Darmstadt sind akkreditiert und tragen das Siegel des Akkreditierungsrats.

In den vergangenen Jahren arbeitete die h_da im Rahmen von Programm-Akkreditierungsverfahren mit externen Akkreditierungsagenturen zusammen. Seit September 2020 ist die Hochschule Darmstadt nach Begutachtung durch die Akkreditierungsagentur ACQUIN systemakkreditiert. Dies stellt für die h_da einen weiteren Schritt in Richtung Autonomie, Selbstverantwortung und kontinuierlicher Verbesserung der Qualität im Bereich Studium und Lehre dar.

Weiterlesen auf der Webpage der h_da

Akkreditierungskommission der h_da  (inkl. Ergebnisse der internen Akkreditierungen)

Weiterlesen bei der Stiftung Akkreditierungsrat

Studiengänge in der Datenbank der Stiftung Akkreditierungsrat einsehen (inkl. Ergebnisse der Akkreditierungsverfahren)

Weiterlesen bei ACQUIN

Die Hochschule Darmstadt wurde 2021 für vorbildliches Engagement zur Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland von der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet.

Anlässlich der digitalen Auszeichnungsveranstaltung sagte Dr. Andrea Ruyter-Petznek, Leiterin des Referats "Bildung in Regionen; Bildung für nachhaltige Entwicklung" im BMBF: „Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Darmstadt greift die globalen Nachhaltigkeitsziele in Forschung, Lehre, Transfer und Betrieb auf. So schafft sie es auf beispielhafte Weise, BNE strukturell an der gesamten Universität zu verankern.“

Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen des UNESCO-Programms „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen (BNE 2030)“.

Weiterlesen auf der Webpage der h_da

Weiterlesen bei "Initiative: Nachhaltige Entwicklung in der h_da (i:ne)"

Weiterlesen im Portal des UNESCO-Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Wir arbeiten aktiv daran, ein Arbeitsumfeld der gegenseitigen Wertschätzung zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.

Ende 2017 unterzeichnete die Hochschule Darmstadt die Charta der Vielfalt, deren Umsetzung zum Ziel hat, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.

Alle an der h_da arbeitenden Menschen sollen Wertschätzung erfahren - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität - mit dem Ziel, ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens zu schaffen.

Weiterlesen auf der Internetseite der Charta der Vielfalt

Die Urkunde Charta der Vielfalt im Wortlaut

Charta zur Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Pflege in Hessen: Wir setzen uns aktiv dafür ein, das Arbeitsumfeld für Studierende und Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen zu verbessern.

Mit Unterzeichnung der Charta zur Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Pflege 2015 verpflichtete sich die h_da dazu, die Rahmenbedingungen für Beschäftigte und Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen zu verbessern und dies auch in der Organisationskultur zu verankern.

Ein wichtiges Ziel ist die Etablierung eines Arbeitsumfelds, in dem die Pflege von Angehörigen als wichtige gesellschaftliche Aufgabe anerkannt wird. Beschäftigte und Studierende sollen zudem über gesetzliche Rahmenbedingungen und vorhandene Unterstützungsleistungen rund um die Pflege von Angehörigen informiert werden. An der h_da gibt es sogenannte „Pflege Guides“ - geschulte Mitarbeiter*innen mit Lotsenfunktion, die von Betroffenen bei Fragen kontaktiert werden können und so erste Orientierungshilfen geben.

Die Charta im Wortlaut

Weiterlesen auf der Webpage der h_da: Familienbüro

Weiterlesen im Intranet der h_da (Anmeldung erforderlich)

FEANI - European Engineering Education Database (EEED)

Zahlreiche Studiengänge der h_da sind in der European Engineering Education Database (EEED), ehemals FEANI-Index, gelistet. Dies ist eine wesentliche Grundlage zur Beantragung des international anerkannten Titels "EUR ING (Europa-Ingenieur)" für Ingenieur*innen.

Im Bereich des Ingenieur*innenwesens ist der Titel "EUR ING" ein seit Jahrzehnten etabliertes Instrument für die internationale Anerkennung von Berufsqualifikationen. Der Titel wird durch die internationale und unabhängige Föderation "FEANI (Fédération Européenne d’Associations Nationales d’Ingénieurs)" verliehen, in der führende nationale Ingenieur*innenverbände aus zahlreichen europäischen Ländern zusammengeschlossen sind. Dies unterstützt die Mobilität in europäischen Ländern, und auch außerhalb Europas ist EUR ING ein vielerorts anerkannter Titel.

Die in der European Engineering Education Database (EEED) - ehemals FEANI Index - gelisteten Institutionen und Studiengänge erfüllen die von FEANI vorgegebenen fachlichen Standards und gewährleisten somit eine weitgehend vergleichbare Qualifikation in den verschiedenen Ländern. Die Listung des studierten Studiengangs in der EEED ist eine der Voraussetzungen, um nach dem Abschluss des Studiums und einiger Zeit der beruflichen Tätigkeit im entsprechenden Berufsfeld den europäischen Titel EUR ING beantragen zu können.

Gelistete Studiengänge in der European Engineering Education Database (EEED) finden

Weiterlesen zum Thema EUR ING

Weiterlesen bei FEANI (englisch)

Die Vereinbarkeit von STUDIUM und Familie ist uns ein besonderes Anliegen. Daher entwickeln wir uns auf Basis von Zielvereinbarungen kontinuierlich weiter.

Im Jahr 2015 wurde der h_da das Gütesiegel "Familienfreundliche Hochschule Land Hessen" verliehen. Diese Auszeichnung verleiht das Hessische Ministerium des Innern und für Sport denjenigen Hochschulen, die - gemeinsam mit betroffenen Studierenden - Zielvereinbarungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen erarbeiten und die daraus resultierenden Maßnahmen erfolgreich umsetzen.

Voraussetzung zum Erwerb dieses Gütesiegels ist eine systematische Erfassung der Bedürfnisse von Menschen, die ihr Studium an der Hochschule Darmstadt mit familiären Verpflichtungen als Eltern oder Pflegende vereinbaren müssen.

Weiterlesen auf der Webpage der h_da: Familienbüro

Weiterlesen im Intranet der h_da (Anmeldung erforderlich)

Verleihungsurkunde

Das Gütesiegel "Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen" wurde der h_da als Arbeitgeberin verliehen, weil uns die Vereinbarkeit von BERUF und Familie ebenfalls ein besonderes Anliegen ist.

Im Jahr 2015 wurde der h_da das Gütesiegel "Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen" verliehen. Diese Auszeichnung verleiht das Hessische Ministerium des Innern und für Sport allen Arbeitgeber*innen, die - gemeinsam mit Betroffenen - Zielvereinbarungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen erarbeiten und die daraus resultierenden Maßnahmen erfolgreich umsetzen.

Voraussetzung zum Erwerb dieses Gütesiegels ist eine systematische Erfassung der Bedürfnisse von Menschen, die ihre Beschäftigung an der Hochschule Darmstadt mit familiären Verpflichtungen als Eltern oder Pflegende vereinbaren müssen.

Weiterlesen auf der Webpage der h_da: Familienbüro

Zielvereinbarung im Intranet der h_da (Anmeldung erforderlich)

Aktionen, Allianzen und Mitgliedschaften

Besonderes Engagement macht die h_da durch Allianzen und Mitgliedschaften sowie die Teilnahme an Aktionen deutlich. Was uns wichtig ist, finden Sie in alphabetischer Reihenfolge in folgender Liste.


Im Forschungszentrum ATHENE engagieren wir uns gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft und der TU Darmstadt für Cybersicherheit und den Schutz der Privatsphäre.

Das in Europa einzigartige Zentrum für hochinnovative und angewandte IT-Sicherheitsforschung wird durch das Land Hessen und das BMBF gefördert.

Die in ATHENE mitwirkenden Einrichtungen entwickeln Sicherheitslösungen, beraten Wirtschaft und öffentliche Verwaltung und tragen neueste Erkenntnisse auf dem Feld der angewandten Cybersicherheit und des Privatsphäreschutzes in die Gesellschaft.

Weiterlesen in den Meldungen der h_da

Weiterlesen bei ATHENE

Die h_da ist Unterstützerin der "Digitalstadt Darmstadt“ und entsendet Mitglieder in deren Ethik- und Technologiebeirat. So möchten wir dazu beitragen, die Stadt auf ihrem Weg in einen nachhaltigen digitalen Wandel zu unterstützen.

Mit dem Sieg des Bitkom-Wettbewerbs im Jahr 2017 startete die Wissenschaftsstadt Darmstadt ihre digitale Transformation. Ziel ist, durch die Digitalisierung vieler Bereiche des urbanen Lebens Erleichterungen für den Alltag der Bürger*innen zu schaffen und zugleich die Umwelt zu schonen.

Damit dies gelingen kann, unterstützt die h_da die Umsetzung der Digitalstadt-Projekte und stellt neben speziellem IT-Know-how auch Expertise in den Diskussionen und Entscheidungen des Ethik- und Technologiebeirats zur Verfügung.

Weiterlesen in den Meldungen der h_da

Weiterlesen bei der Digitalstadt Darmstadt

DINARDA - Digitales Naturhistorisches Archiv Darmstadt e.V.

Gemeinsam mit anderen arbeiten wir  an der drei-dimensionalen digitalen Archivierung naturhistorischer Sammlungen, um die Öffentlichkeit für das Thema Insektensterben zu sensibilisieren.

Die Hochschule Darmstadt ist Mitglied im gemeinnützigen Verein "Digitales Naturhistorisches Archiv Darmstadt (DiNArDa) e.V.", der 2018 mit dem Zweck gegründet wurde, Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Digitalisierung der biologischen Vielfalt (Biodiversität) zu fördern. Vereinsziel ist insbesondere, naturhistorische Sammlungen drei-dimensional digital zu archivieren und die Archive der Öffentlichkeit über das Internet zugänglich zu machen. So soll ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz geleistet werden.

Weiterlesen im h_da-Magazin impact

Weiterlesen bei DINARDA e.V.


In der "European University Association" fördern wir im Verbund mit anderen europäischen Hochschulen den länderübergreifenden Austausch zwischen Hochschulleitungen, Lehrenden und Verwaltung.

Seit Oktober 2019 ist die Hochschule Darmstadt Vollmitglied der European University Association (EUA), der größten Interessenvereinigung europäischer Hochschulen. Als Interessengruppe nimmt die EUA Einfluss auf die EU-Politik im Bereich Hochschulen, Forschung und Innovation. Als Aufnahmekriterium erbrachte die h_da den Nachweis, dass sie eine valide Forschungsorganisation ist und über ein ausreichendes Qualitätsmanagement verfügt.

Weiterlesen bei EUA (englisch)

Mit sieben anderen europäischen Hochschulen bilden wir die "European University of Technology (EUt+)". Gemeinsam setzen wir uns für europäische Werte und eine nachhaltige Zukunft ein.

Acht Hochschulen aus acht europäischen Ländern, unter ihnen die h_da, bilden gemeinsam die von der Europäischen Kommission geförderte „European University of Technology (EUt+)“. Zentraler Gedanke ist: „European Values Empowering Technology“. Von diesem Grundpfeiler hat das Konsortium drei grundlegende Prinzipien abgeleitet:

  • Entwicklung von Technologien, die vor allem menschlich orientiert sind
  • Vielfalt und Mehrsprachigkeit als Chance nutzen
  • Entwicklung einer integrativen Hochschule für alle

Die beteiligten Hochschulen setzen sich dafür ein, europäische Werte und Identität zu fördern und eine nachhaltige Zukunft für und mit ihren insgesamt mehr als 100.000 Studierenden, 12.000 Beschäftigten und ihren jeweiligen Herkunftsregionen zu schaffen.

Weiterlesen auf der Webpage der h_da

Weiterlesen bei der EUt+ (englisch)

Weiterlesen im Intranet der h_da (Anmeldung erforderlich)

GPEA - Global Polytechnic European Alliance

Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der GPEA verfolgen wir das Ziel, die Lern- und Bildungserfahrungen zu verbessern und die (angewandte) Forschung zu fördern.

Die Hochschule Darmstadt ist Partnerin und Gründungsmitglied in der „Global Polytechnic European Alliance (GPEA)“. Der Verbund aus internationalen Hochschulen möchte Einfluss auf relevante Querschnittsbereiche wie Nachhaltigkeit, Transport, Umwelt, Sicherheit, Belastbarkeit und Humankapitalentwicklung nehmen.

Die strategische Allianz soll dazu beitragen, globalen Herausforderungen durch angewandte Forschung zu begegnen und Absolvent*innen auszubilden, die sowohl über sehr gute Fachkenntnisse verfügen, als auch über eine sehr gute Fähigkeit, disziplinübergreifend mit Expert*innen anderer Bereiche zusammenzuarbeiten.

Weiterlesen auf der Homepage der h_da

Die gemeinsame Interessenvertretung, die politische Willensbildung und der Dialog mit Politik und Öffenlichkeit sind die Kernaufgaben des Verbundes "HAW Hessen", in dem wir uns engagieren.

Der Verbund aus sechs hessischen Hochschulen versteht sich etwa bei Fragen der Hochschul- und Wissenschaftspolitik oder dem Wissens- und Technologietransfer als Gesprächspartner für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Gemeinsame Promotionszentren, die Kampagne „Forschung für die Praxis" und Angebote zur wissenschaftlichen Weiterbildung gehören ebenso zu den Aktivitäten, wie Netzwerke und Angebote für Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft und das gemeinsame Gender- und Frauenforschungszentrum.

Weiterlesen bei HAW Hessen

Unter der Leitidee "Starke Regionen, starke Hochschulen – Interessen verbinden" arbeiten wir mit anderen MINT-Hochschulen in der Hochschulallianz "HAWtech" eng zusammen.

Sechs in den MINT-Fächern1 führende Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) haben sich im Jahr 2009 in der Hochschulallianz HAWtech zusammengeschlossen. Sie arbeiten in Lehre, Forschung und Verwaltung eng zusammen, um qualifizierten Nachwuchs in MINT-Fächern auszubilden, neue Maßstäbe in Forschung und Entwicklung zu setzen sowie um interne Prozesse und deren Ressourceneinsatz zu optimieren.

Ihre Überzeugung: Exzellente Lehre und angewandte Forschung und Entwicklung sind von großer Bedeutung für innovative Produkte und Verfahren am Wirtschaftsstandort Deutschland.
Ihr Ziel: Als Motor der wirtschaftlichen Stärke sollen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen in regionalen Netzwerken gestärkt werden.

1: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind die sog. MINT-Fächer

Weiterlesen bei HAWtech

Zusammen mit den anderen Mitwirkenden im "House of Energy" fördern wir Innovationen im Bereich der regenerativen und nachhaltigen Energieversorgung, um die Energiewende in Hessen effektiv und effizient zu gestalten.

Die h_da ist Mitglied im "House of Energy e.V.", einem Netzwerk, das sich als Ideengeber und Kompetenzzentrum zu energiewissenschaftlichen Themen versteht und eine Plattform für Kommunikation, Koordination und Wissenstransfer bietet.

Unterstützt durch die hessische Landesregierung wirken im House of Energy Wirtschaftsunternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten mit besonderer Expertise zusammen: Die vier Kernbereiche sind „Erneuerbare Energien“, „Systemintegration und intelligente Energiebereitstellung“, „Energieeffizienz“ und „Energiewirtschaftliche Forschung“.

Weiterlesen beim House of Energy


Als Hochschulpartner im "House of Logistics and Mobility (HOLM)" entwickeln wir im Verbund mit den anderen Mitwirkenden Ideen und Innovationen für die mobile Gesellschaft.

Im Auftrag des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt vernetzt die "House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH" Menschen und Organisationen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und deren besonderes Wissen zu den Themen Logistik und Mobilität.

Ziel ist, Wissen zu generieren und zu teilen und so "neue Chancen für die Logistik und Mobilität der Zukunft"1 zu entwickeln.

1 Michael Kadow, Geschäftsführer HOLM GmbH

Weiterlesen beim HOLM


In Kooperation mit den anderen Mitwirkenden im "House of Digital Transformation e.V. (HoDT)" möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, die Digitale Transformation in Hessen weiter voranzubringen und klug zu gestalten.

Die h_da ist Mitglied im gemeinnützigen Verein „House of Digital Transformation e.V. (HoDT)“, der gemeinsam von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik getragen wird. Als Innovationscluster hat sich der Verein der Förderung der Digitalen Transformation, u. a. in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Forschung verschrieben.

Die Geschäftsstelle des HoDT koordiniert das Netzwerk aus visionären, gestaltenden und anwendungsorientierten Expert*innen.

Weiterlesen beim HoDT

Mitdenken, vordenken und frühzeitig notwendige Debatten anstoßen möchten wir gemeinsam mit vielen anderen im Netzwerk für die Digitale Gesellschaft, um eine kompetente und selbstbestimmte Digitale Gesellschaft in Deutschland zu ermöglichen.

Seit 2008 ist die h_da Mitglied im Verein Initiative D21 e.V., Deutschlands größtem gemeinnützigen Netzwerk für die Digitale Gesellschaft, bestehend aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. "Selbstbestimmtheit im digitalen Zeitalter ist unser Antrieb." So lautet die ausformulierte Vision des Netzwerks. Die Mission ist: "Debatten anstoßen, Impulse geben, auch unbequeme Fragen stellen."

Weiterlesen bei der Initiative D21

KI-Zentrum Hessen

Im Hessischen Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) engagieren wir uns, um gemeinsam mit zwölf anderen hessischen Hochschulen die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz maßgeblich mitzugestalten.

In bundesweit einzigartiger Art und Weise bündelt das durch das Land Hessen geförderte Hessische KI-Zentrum exzellente Grundlagenforschung der Universitäten mit hervorragender praxisnaher Forschung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. So kann konkreter Praxisbezug (mit verwertbaren KI-Nutzungsmöglichkeiten und Antworten auf wichtige Herausforderungen unserer Zeit) ebenso geleistet werden, wie ein erfolgreicher Transfer von Wissen in die Wirtschaft und die Gesellschaft.

Die h_da beteiligt sich mit Fokus auf das Thema "Künstliche Intelligenz in der Smart City" und leistet so ihren Beitrag zu einem interdisziplinären KI-Zentrum, das laut einer unabhängigen Gutachter*innen-Kommission eine hohe internationale Sichtbarkeit und Leuchtturmfunktion erlangen kann.

Weiterlesen in den Meldungen der h_da

Weiterlesen beim KI-Zentrum Hessen (englisch)

Open Access - Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen

Wir bekennen uns ausdrücklich zu Open Access Publikationen, der kostenlosen und somit frei zugänglichen Veröffentlichung von Ergebnissen aus öffentlich finanzierter Forschung für die Allgemeinheit.

Im September 2015 unterzeichnete die Hochschule Darmstadt die in englischer Sprache verfasste "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen". Die h_da unterstützt ihre Wissenschaftler*innen dabei, Publikationen im Sinne von Open Access zugänglich zu machen.

Weiterlesen auf der Webpage der h_da

Weiterlesen in campus_d Nr. 16, S. 11: "h_da fördert freies Wissen"

Die "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" im Wortlaut (inkl. Link zu einer deutschen Übersetzung)

2019 wurde die Hochschule Darmstadt als Deutschlands erste Hochschule für angewandte Wissenschaften Mitglied im ORCID Deutschland Konsortium.

Die "Open Researcher and Contributor ID (ORCID)" ist eine weltweit eindeutige ID für Publizierende wissenschaftlicher Werke. Seit Oktober 2019 ist die h_da dort Mitglied und unterstützt ihre Wissenschaftler*innen bei der Nutzung dieses international meistgenutzten Identifikationssystems für Autor*innen.

Weiterlesen auf der Webpage der h_da

Weiterlesen beim ORCID Deutschland Konsortium

Weiterlesen bei ORCID (englisch)

Gemeinsam mit den anderen HRK-Mitgliedshochschulen wenden wir uns in einer bundesweiten Aktion gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus in Deutschland und treten offensiv für Aufgeschlossenheit und Weltoffenheit ein.

Angestoßen wurde diese Aktion im Jahr 2015 durch den damaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Prof. Dr. Horst Hippler: „Hochschulen sind weltoffene Orte. Meinungsvielfalt und internationaler Austausch sind Grundlagen ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit. Angesichts der derzeit erkennbar zunehmenden fremdenfeindlichen Tendenzen fühlen sich die Hochschulen aufgerufen, für diese Werte offensiv einzutreten“.

Weiterlesen bei der HRK

Kontakt

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Meldungen

Cybersicherheit: h_da an Forschungszentrum Athene beteiligt

Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Grundvoraussetzung für ihr Gelingen und damit eine zentrale Bedingung, um auch in Zukunft eine führende Position im internationalen Wettbewerb einzunehmen, ist die Cybersicherheit. Um Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln, hat das neue »Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE« als Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft mit Beteiligung der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt die Arbeit aufgenommen. ATHENE ist das europaweit größte Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheitsforschung und ein wesentlicher Bestandteil der Cybersicherheitsstrategie des Bundes und des Landes Hessen. Anlässlich der Eröffnung besuchten Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn das neue Forschungszentrum.

Chancen und Risiken liegen in der digitalen Welt eng beieinander. Wer online ist, ist angreifbar. Je komplexer die Strukturen, desto verletzlicher sind sie. Es ist Aufgabe der Cybersicherheitsforschung, die Risiken zu minimieren, um die Chancen besser nutzen zu können. Aus diesem Grund entwickeln Experten des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT und des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt unter dem Dach des größten Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheitsforschung ATHENE Lösungen für mehr digitale Sicherheit.

Säule der deutschen Cybersicherheitsstrategie
Anlässlich ihres Besuchs am neuen Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE erhielten Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn Einblicke in ausgewählte Forschungsergebnisse der europaweit größten Forschungseinrichtung für angewandte Cybersicherheit.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sagt: "Die Sicherheit von Datennetzen betrifft uns alle im täglichen Leben. Zentrale Infrastrukturen für Stromnetze, Verkehrswege, Krankenhäuser und Verwaltung sind abhängig von sicheren Datennetzen. Unsere technologische Souveränität müssen wir stärken – für die Menschen in unserem Land und für die Wirtschaft. Mit diesem Ziel vor Augen unterstützt die Bundesregierung das nationale Forschungszentrum ATHENE."

"Wir sind sehr stolz darauf, dass in Darmstadt das europaweit größte Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheitsforschung entstanden ist", erklärt die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn. "Wir als Landesregierung haben die Sicherheit in der digitalen Welt früh als zentrales Zukunftsthema erkannt und deshalb den Aufbau des Zentrums schon seit 2008 im hessischen Forschungsförderungsprogramm LOEWE massiv unterstützt. Dadurch haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich der Bund entschlossen hat, dieses Zentrum in Darmstadt zu unterstützen. Das ist ein Gewinn auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs der beiden beteiligten Hochschulen und damit für den Wissenschaftsstandort Hessen, denn anders als bei den rein außeruniversitären anderen Cybersicherheitszentren ist es uns gelungen, die Hochschulen stark einzubeziehen. Dafür danke ich der Fraunhofer-Gesellschaft und den Hochschulen sehr."

"Cybersicherheit ist ein Grundpfeiler der Digitalisierung. Ohne sie kann die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft nicht gelingen," sagt Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. "Im Forschungszentrum ATHENE werden wir zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt wirkungsvolle Lösungen erforschen und entwickeln, die dazu beitragen, das Potenzial der Digitalisierung zum Wohle aller umfänglich zu nutzen."

"Die Hochschule Darmstadt arbeitet innerhalb dieses einzigartigen Zentrums sehr gerne daran mit, neueste Erkenntnisse auf dem Feld der angewandten Cybersicherheit in die Gesellschaft zu tragen. Unsere Mitwirkung in diesem bedeutsamen Zentrum ist auch Beleg für die vorzügliche anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die wir an der h_da leisten", sagt Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt.

Die Präsidentin der Technischen Universität Darmstadt, Prof. Tanja Brühl, bestätigt dies und ergänzt: "Der Ausbau des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE ist für den Forschungsstandort Darmstadt und die Technische Universität Darmstadt ein großer Erfolg. Damit wird die Kooperation zwischen der TU und Fraunhofer im Bereich Cybersicherheit dauerhaft verstetigt. Die seit langem bestehende Forschungsexzellenz der TU Darmstadt kann also in ATHENE gemeinsam weiterentwickelt werden. Dank ATHENE gibt es keine andere Universität in Europa, die eine größer und besser ausgebaute Cybersicherheit hat als die Technische Universität Darmstadt."

Das Kooperationsmodell in ATHENE sieht neben der Mitwirkung der Hochschulen in einer Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft agil initiierbare Forschungsvorhaben vor, die es beispielsweise ermöglichen, schnell auf neue Typen von Schwachstellen oder Angriffen zu reagieren. Bund und Land planen die Förderung für ATHENE von aktuell 12,5 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 37 Millionen Euro im Jahr 2026 auszubauen.

Prof. Dr. Tanja Brühl, Präsidentin der TU Darmstadt; Prof. Michael Waidner, Direktor Athene und Institutsleiter des Fraunhofer SIT; Prof. Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt; Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst; Anja Karliczek; Bundesministerin für Bildung und Forschung; Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft; Prof. Dieter W. Fellner, Institutsleiter des Fraunhofer IGD