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Sie machen das Makerlab: Prof. Dr. Ralf Kundel, Prof. Dr. Carsten Zahout-Heil, Bettina Kurz, Alexander König und Simon Nicklas aus den Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik und Informatik. Foto: h_da/Markus Schmidt Sie machen das Makerlab: Prof. Dr. Ralf Kundel, Prof. Dr. Carsten Zahout-Heil, Bettina Kurz, Alexander König und Simon Nicklas aus den Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik und Informatik. Foto: h_da/Markus Schmidt

Hier springt der Funke über: Neues Makerlab „Spark“ startet mit regelmäßigen Angeboten für Studierende

Studierende, die ihr Ingenieurswissen einmal ganz praktisch und frei anwenden möchten, sind im neuen Makerlab „Spark“ richtig. Auf 400 Quadratmetern erstreckt sich das Lab, das von den Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Informatik gemeinsam betrieben wird. Hier stehen 3D-Drucker, Lasercutter und eine komplette Werkstatt für Einzel- und Gruppenprojekte bereit. Ab dem Sommersemester finden im Makerlab zudem regelmäßig offene Angebote statt. Auch für Lehrveranstaltungen ist Spark zugänglich.

Von Simon Colin, Redakteur Hochschulkommunikation

Sich einfach mal ausprobieren. Praktisches Engineering ohne enge Anleitung und Bewertung wie sonst im Labor. Dafür steht Spark. Studierende können hier spielerisch Gehäuse, Bau- oder Ersatzteile drucken, schneiden, löten und sonstwie bearbeiten. Dinge selbst machen, anfassen und dadurch Produkte, Systeme und Anwendungen noch besser verstehen. „Wir sind hier von der Hardware sehr gut ausgestattet“, sagt Prof. Dr. Carsten Zahout-Heil, der zusammen mit Prof. Dr. Ralf Kundel und den Laboringenieuren Alexander König und Simon Nicklas sowie Laboringenieurin Bettina Kurz das Lab aufgebaut hat und gemeinsam betreibt. Finanziell ermöglicht wurde das Makerlab als interdisziplinäres Best Practice-Beispiel von den beteiligten Fachbereichen und dem Präsidium der h_da.

Zum technischen Fuhrpark gehören ein Dutzend unterschiedliche 3D-Drucker, ein brandneuer Lasercutter zum Gravieren und Schneiden sowie mehrere Maschinen für die Bearbeitung von z.B. Folien oder Textilien. In der Werkstatt gibt es mehrere Arbeitsplätze und Werkbänke zum löten, hämmern, bohren, sägen, drehen oder fräsen. Hier können Studierende Metall, Holz und Kunststoff bearbeiten, Leiterplatten herstellen und am Labortisch messen und analysieren. Ersatzteile gibt’s im angeschlossenen Lager. Der separate Projektraum mit Smartboard eignet sich für Teamarbeit, Brainstormings und Präsentationen.

Im neuen Makerlab finden ab dem Sommersemester regelmäßig offene Angebote statt, die vom Spark-Team angeboten werden Dazu zählen unter anderem Lötworkshops, Sprechstunden zu 3D-Druck und CAD-Planung sowie Abendveranstaltungen für gemeinsames Arbeiten. Mit dem Format „Solder Beat“ gibt es zudem die Möglichkeit, eigene Schaltungen zu löten, die Klänge erzeugen. Derzeit ist das Makerlab ausschließlich für Studierende und Lehrende der Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Informatik zu festgelegten Zeiten zugänglich. „Wir sehen in Spark großes Potenzial. Bei entsprechender personeller Ausstattung können wir das Makerlab perspektivisch einer breiten Studierendenschaft mit vielfältigen Angeboten öffnen“, sagt Prof. Dr. Ralf Kundel.

Mehr Informationen zu Spark finden sich hier: https://spark.h-da.io/