Im Zeichen von Liebe, Toleranz und Vielfalt
Sicheres Dating mithilfe von KI
Anastasia Sokolova
Bitte stell‘ dich kurz vor. Wer bist du?
Ich bin ein kreativer Mensch, der sich für die Entwicklung von IT und KI interessiert. Ich bin Autorin und Regisseurin sowie Designerin für immersive Erlebnisse und habe großes Interesse daran, mehr über Unternehmertum zu erfahren und es in der Praxis auszuprobieren.
Wie heißt und was ist deine Idee?
Meine Idee heißt Mokora. Das ist eine Dating-App, die mithilfe von KI potenzielle Warnsignale erkennt und anzeigt – zum Beispiel toxische oder manipulative Nachrichten von einem Match.
Was macht das exist Women Stipendium für dich besonders wertvoll?
Sowohl die Förderung, das Stipendium selbst, als auch die Seminare mit ihren Networking-Möglichkeiten sind eine große Hilfe. Mir hat besonders gut gefallen, wie gut alles organisiert ist: Ich empfinde die Qualität des Programms als sehr hoch!
Frauen gründen anders – Klischee oder Wahrheit?
Ich glaube, das stimmt zum Teil, ohne genau erklären zu können, warum. Ich habe den Eindruck, dass Frauen manchmal andere Beweggründe für die Gründung haben als Männer. Es geht ihnen vielleicht eher um praktische Aspekte oder um einen größeren gesellschaftlichen Nutzen und weniger um Ehrgeiz und Wettbewerb.
Wer oder was hat dir bis hierher Inspiration und Mut gegeben?
Ich würde sagen, die Frauen des exist-Programms waren die wirkliche Inspiration. So viele unterschiedliche Geschichten und so viele Lebenswege – sie haben mich während der Seminare wirklich beeindruckt.
Hast du schon längerfristige Ziele?
Nicht wirklich. Im Moment versuche ich einfach, auf mich selbst zu hören und mich vom Strom treiben zu lassen.
Mokora: eine sichere Dating-App. Sie erkennt mithilfe von KI typische Warnsignale beim Dating, beispielsweise toxische oder manipulative Nachrichten.
Studiengang
Expanden Media (M. A.)
Förderung
exist Women (2026)
Interview
Camila Muñoz, Daniel Timme
August 2026