Wie können Studiengänge Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) lebendig gestalten? Wie lassen sich alle Beteiligten einbinden und auch bislang Uninteressierte gewinnen? Und vor allem: Wie entsteht ein durchgängiger „roter Faden“ der BNE, der nachhaltige Kompetenzen systematisch im Curriculum verankert?
Dieser praxisorientierte Workshop richtet sich an Studiengänge und Lehrveranstaltungen, die aktiv an der Integration von BNE arbeiten und einen wirksamen, langfristigen Ansatz entwickeln möchten.
Wann:
- Donnerstag, 17. September 2026,15:00-18:00 und
- Freitag, 18. September 2026, 9:00-13:00
Wo: folgt
Anmeldung: Anmeldungen sind bis einschließlich 31. Juli 2026 möglich. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an kne@h-da.de.
Zielgruppe: Studiengangsverantwortliche und Lehrende
Was erwartet Sie?
- BNE aus verschiedenen Perspektiven erkunden: Austausch und gemeinsames Gestalten mit Kolleg:innen und Studierenden
- „Spiral Curriculum“ statt Wiederholungsschleife: Nachhaltigkeit als wachsendes Konzept im Studium etablieren
- Synergien nutzen: Zusammenarbeit zwischen Studiengängen stärken & externe Ressourcen einbinden
- Realitätsnah & praxisorientiert: Anknüpfen an aktuelle Lehrsituationen und Bedarfe
Dieser Workshop ist Teil einer 2-teiligen Reihe: Die Teilnahme am Startworkshop ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kooperationsworkshop.
Referentin: Leonie Bellina ist als Referentin und Coach zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Weiterbildung Hochschullehrender und der systemischen Organisationsentwicklung für Hochschulen tätig. Zuvor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt HochN (www.hochn.org), in dem innovative Methoden zur Integration von BNE in Lehre und Hochschulen entwickelt wurden, sowie in Lehre und Programmentwicklung internationaler BNE (Leuphana Universität Lüneburg/Arizona State University). Sie ist Associate Researcher am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen und forscht und lehrt im Feld politische Ökologie mit Schwerpunkten zu Environmental Justice, kritische Nachhaltigkeitsforschung/sozial-ökologische Transformation, und emanzipatorische Bildung für Nachhaltige Entwicklung.