Wie gestalten Gesellschaften ihre Beziehung zur Natur? Der Workshop „Think like a Fish" widmet sich genau dieser Frage - inspiriert vom Leitmotiv „Atmospheres for a Better Life" der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.
Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Wissenssysteme, die ökologische Gestaltung und Umweltmanagement prägen: wissenschaftliche, lokale, traditionelle und indigene Perspektiven. Diskutiert wird, wie Landschaften geformt, geschützt und wiederhergestellt werden – und welche Rolle verschiedene Formen des Wissens dabei spielen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Austausch zwischen westlichen Ansätzen und indigenem Wissen, insbesondere im Kontext von Renaturierung und Rewilding. Während in Europa Naturschutz oft mit dem Ausschluss menschlicher Nutzung einhergeht, verstehen viele indigene Traditionen den Menschen als integralen Teil von Ökosystemen – mit Verantwortung für deren Schutz und Pflege.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, diese Perspektiven zusammenzubringen und kritisch zu hinterfragen:
- Wie kann Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Wissenssystemen gelingen?
- Wo liegen Chancen und Grenzen des Transfers von traditionellem ökologischen Wissen (TEK)?
- Und wie lassen sich neue Formen der Naturgestaltung entwickeln, ohne lokale oder indigene Selbstverständnisse zu verletzen?
Datum: Montag, 4. Mai 2026
Ort: Schader-Campus, Darmstadt
Zeit: 13:45 – 19:00 Uhr
Sprache: Englisch
Teilnahme: Kostenfrei (Anmeldung erforderlich)
Hintergrund
Die Veranstaltung ist Teil des internationalen Programms
„From Takutai to Waterkant: Pacific-German Knowledge-Sharing Visit", organisiert vom Deutschen Komitee der UN-Ozeandekade und dem Kāhui Manaaki Tangaroa – dem neuseeländischen Nationalkomitee der Ozeandekade.
Sie findet im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 statt, die unter dem Motto: „Design for Democracy – Atmospheres for a Better Life" steht.
Mehr Informationen und Anmeldung über die Website der Schader-Stiftung.