Programm

Lehre und Lernen gestalten: Gemeinsam und vielfältig

Freitag, 11. Februar 2022, 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr (Online in BBB)

Zum Einstieg:

Der TdLL findet drei Tage nach der Wahl der Präsidentin / des Präsidenten der h_da statt. Wir wollen dieses Momentum – wenn es möglich ist und so kurzfristig nach der Wahl vereinbart werden kann - nutzen und im Dialog mit dem Vizepräsidenten Prof. Dr. Loch etwas erfahren über die Sicht der neuen Präsidentin / des neuen Präsidenten auf die Lehre sowie die Perspektiven und Schwerpunktsetzungen der kommenden sechs Jahre:

13:30 Uhr Wegweisendes für die nahe und mittelfristige Zukunft

  • Rückblick auf die Diskussionen der Veranstaltungsreihe „Zukunftsperspektiven für die Hochschullehre“ im WS 21/22.
  • Vorausschau auf die Zielvereinbarungen mit dem HMWK, die Umsetzung der Hochschulstrategie im Hinblick auf die Lehre, die Finanzierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten von Ideen durch unsere QuiS-Teilprojekte sowie die Entwicklung eines h_da-Leitbildes für die Lehre.
  • Positionierungen und Perspektiven

Prof. Dr. Manfred Loch, Vizepräsident für Studium, Lehre und stud. Angelegenheiten
Zukünftige*r Präsident*in (offen)

13:50 Uhr Einblick in die Themenbereiche des Nachmittags

Ideen, Diskussionspfade und Wegweisungen aus den Vorkonferenzen

Visionen 2031 aus der Studierendenkonferenz:

„Die fachliche Perspektive ist in allen Studiengängen durch interdisziplinäre Module und Projekte ergänzt worden. Englischkompetenzen werden durch die regelmäßige Nutzung dieser Sprache im Studium geübt und gestärkt.“

„Das Studium ist interdisziplinär ausgerichtet. Studierende haben viele Wahlpflichtmodule. Anerkennung von Modulen aus anderen Fachbereichen oder Hochschulen ist fest etabliert. Das Bildungssystem ist reformiert und Hochschule als Ort lebenslangen Lernens fest etabliert.“

Impulse aus der Lehrendenkonferenz:

Weiterdenken von Ideen:

  • Orientierungswoche zum Studienbeginn über verschiedene Kompetenzbereiche
  • Fester interdisziplinärer Lehrtag

Erfahrungen und Mitstreiter*innen gesucht:

  • Projektbezogene, interdisziplinäre Lehre
  • Fachbereichsübergreifende Exkursionen

Wo gibt es Beispiele, Erfahrungen, Umsetzungsideen?

  • Interdisziplinäre Prüfungen
  • Umgang mit unterschiedlichen CPs und unterschiedlichen Zeitslots in den Fachbereichen

Vision 2031 aus der Studierendenkonferenz:

„Hybride Veranstaltungsformate sind der Standard. Es gibt daher keine überfüllten Hörsäle mehr. Es ist selbstverständlich, dass an Vorlesungen Studierende verschiedener Fachbereiche teilnehmen.“

Impulse aus der Lehrendenkonferenz:

Erfahrungen teilen:

  • Hybrid, Blended learning, Präsenz: Our best practice an der h_da
  • Lehr-/Lernsettings im Licht studentischer Heterogenität und Diversität: Welche Perspektive haben hier insbesondere die Studierenden?
  • Nutzung professioneller externer Inhalte: Was gilt es zu beachten? Welche Erfahrungen machen die Studierenden?

Herausforderung Umsetzung:

  • Koordination von Online (daheim) und Präsenz (Campus) in der Praxis: Welche Wege müssen vorbereitet, welche Schritte müssen gegangen werden?
  • Neue Lehr-/Lernräume an der h_da.

Die Rolle der Lehrenden und Studierenden: Standpunkte und Erfahrungen

Impulse aus der Lehrendenkonferenz:

  • Expert*in, Lernbegleiter*in, Coach: Welche Positionen und Erfahrungen gibt es zur Rolle der Lehrenden an der h_da?
  • Was bewirken die verschiedenartigen Rollenverständnisse im Hinblick auf Lehr- / Lernsettings, die vermittelten Kompetenzen sowie Prüfungsformate? Welche Erfahrungen gibt es an der h_da?
  • Peer-to-peer-Teaching, stud. Tutorien, studentischer Trainerpool: Wie nutzen Studiengänge und Lehrende der h_da diese Möglichkeiten? Welche Erfahrungen machen sie? Welche Rahmensetzungen sind nötig?
  • Studierende als aktive, kritische Selbstlerner*innen mit eigener Verantwortung für ihren Lernerfolg: Welche Erfahrungen sind den Beteiligten wichtig? Welche Schritte sind entscheidend? Wie und wo erfolgt „Studieren lernen“ und „Lernen von Selbstorganisation“ an der h_da?

Vision 2031 aus der Studierendenkonferenz:

„Englischkompetenzen werden durch die regelmäßige Nutzung dieser Sprache im Studium geübt und gestärkt.“

Impulse aus der Lehrendenkonferenz:

Weiterdenken und mitgestalten

  • Was kann EUt+ für unsere gemeinsam erarbeitete Strategie (Nachhaltigkeit, Mobilität, Digitalisierung und Gesellschaft) bewegen? In welche Richtung müssen wir hier weiterdenken?

Erfahrungen teilen

  • Englischsprachige LVen, Studiengangsvarianten, Bachelor- und Masterstudiengänge: Welche Erfahrungen wurden gemacht, welche Erfahrungen sollten wir nutzen?
  • Studierendenaustausch: Welche Zielsetzungen sind realistisch? Unter welchen Voraussetzungen funktioniert es? Was gilt es zu tun?
  • Verlässliche Anerkennung von Leistungen: Welche Praxis gibt es an der h_da?
  • Interkultureller Austausch – welche Ansätze gibt es an der h_da?

Lösungen suchen

  • Welche Herausforderungen stellt die Heterogenität und die Diversität der Studierenden an die Lehre und die Studiengangsgestaltung? Wo gibt es Ideen und Handlungsansätze an der h_da?

 

Ziel der nachfolgenden zwei Workshop-Runden ist es, die Themenbereiche weiterzutreiben, die in den vorangegangenen Konferenzen des Wintersemesters zu den Zukunftsperspektiven für die Hochschullehre an der h_da besonders in den Mittelpunkt gerückt wurden. Im Sinne des Leitsatzes der Veranstaltung werden die Workshops getragen von der Expertise der Lehrenden, der Studierenden und der unterstützenden Serviceeinheiten. Gewinnbringend sind der fachbereichs- und gruppenübergreifende Austausch und die Möglichkeiten weiterer Vernetzung.

  • Sichtbar werden sollen Initiativen, Handlungsansätze und Praxisbeispiele, die an der Hochschule existieren (Unsere gute Praxis).
  • Die Studierenden sollen ihre Lern- und Lebenswelt und ihre Position einbringen.
  • Vernetzen und Austauschen sollen sich die Menschen, die gemeinsam in dem jeweiligen Themenbereich etwas ausprobieren und bewegen wollen bzw. etwas bewegt haben.
  • Konkretisierungspfade sollen erkennbar werden.
  • Für die Hochschule als Institution sollen Fragestellungen und notwendige Unterstützungsleistungen im Zusammenhang mit dem jeweiligen Themenbereich deutlich werden.

Geplant ist, die Themen innerhalb der Themenbereiche auf die zwei Runden aufzuteilen und dies vorab auch transparent zu machen. Zu einzelnen Themen können sich jederzeit auch Ad hoc-Gruppen bilden. Ein Wechsel des Themenbereichs zur Pause ist problemlos möglich.

 

14:00 Uhr Workshop-Runde EINS

15:00 Uhr Workshop-Runde ZWEI

16:00 Uhr Ergebnispräsentation

  • Welche Themen werden weiterverfolgt? Welche Arbeitsgruppen und Netzwerke haben sich gebildet? Wer fungiert als Ansprechpartner*in?
  • Welche konkreten Handlungsansätze sind entstanden?
  • Wie sieht der weitere Weg der Konkretisierung und der hochschulweiten Einbindung aus?

16:20 Uhr Würdigung der Lehrpreisnominierten und Verleihung der h_da-Lehrpreise

16:50 Uhr Ausblick und Abschluss

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung