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h_da und Partnerhochschulen geben Startschuss für vier europäische Forschungsinstitute

V.l.n.r.: Vasile Topa, Beatriz Miguel Hernández, Ralph Stengler, Pierre Koch, Leonīds Ribickis, Panayiotis Zaphiris. Per Videokonferenz zugeschaltet: David Fitzpatrick, Ivan Kralov (v.l.n.r.)

Von Nico Damm, Redakteur Hochschulkommunikation


Seit November 2020 fördert die Europäische Kommission die h_da und ihre sieben Partnerhochschulen aus ganz Europa im Rahmen der „European Universitites Initiative“. Seitdem bilden die h_da und ihre allesamt technisch ausgerichteten Partner aus Troyes, Riga, Cartagena, Dublin, Cluj-Napoca, Sofia und Limassol die „European University of Technology“, kurz EUt+. Ziel der Initiative ist es, auf allen Gebieten enger zusammenzuarbeiten, unter anderem in Lehre und Forschung.

Mit der Gründung gemeinsamer, europäischer Forschungsinstitute ist den Partnerinnen und Partnern nun ein entscheidender Schritt gelungen. Es entstehen Institute für Europäische Kultur und Technologie, Nanomaterialien und Nanotechnologien, Nachhaltigkeit sowie Data Science. Die gemeinsame Forschung soll nicht nur durch Synergien effizienter werden – die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen auch durch den Austausch von Wissen und „Best Practices“ besser voneinander lernen können. Lehrende sowie Doktorandinnen und Doktoranden werden ermutigt, die neuen Möglichkeiten zu nutzen und mehr Zeit im europäischen Ausland zu verbringen. Organisatorisch werden sie dabei von einem „EUt+-Forschungsbüro“ unterstützt, dessen Gründung ebenfalls am Samstag beschlossen worden ist.

Ein weiterer großer Meilenstein ist die geplante Einrichtung einer europäischen Graduiertenschule. Diese wird die zentrale Anlaufstelle für Doktorandinnen und Doktoranden, die im Rahmen von EUt+ forschen. Gemeinsam mit den europäischen Forschungsinstituten werden sie sogenannte „Master of Research“-Programme anbieten, also Master-Studiengänge mit einem starken Schwerpunkt auf eigene Forschung statt auf Lehre.

„Die Gründung gemeinsamer Forschungsinstitute ist ein weiterer wichtiger Schritt für uns als Hochschule und unsere sieben europäischen Partner“, sagt h_da-Präsident Prof. Dr. Ralph Stengler zu der von ihm mitunterzeichneten Übereinkunft. „Wir erhöhen damit die internationale Sichtbarkeit unserer Forschung deutlich.“

Weitere Neuerung: Das EUt+ "Network on Accreditation and Quality in Study and Teaching". Hier vernetzen sich die Kolleginnen und Kollegen der acht Partneruniversitäten, die mit Akkreditierungen und dem Qualitätsmanagement der Studiengänge vertraut sind. Ziele sind unter anderem, die Systeme der Partner kennen zu lernen und so Modelle zu erarbeiten, wie europäische Studiengängen in unserer Initiative entwickelt, akkreditiert und durchgeführt werden können.

 

Über die European University of Technology (EUt+)

EUt+ steht für „European University of Technology“ und ist ein Vorhaben der h_da mit sieben Partnerhochschulen aus ganz Europa. Die Europäische Kommission fördert den Zusammenschluss im Rahmen der European Universitites Initiative - eine Initiative zur Stärkung  des europäischen Bildungsraums. Die Hochschulen wollen langfristig Stück für Stück enger zusammenwachsen – zunächst zum Beispiel über bessere Anerkennung von Studienleistungen und Forschungskooperationen. Studierende profitieren unter anderem von einem erweiterten Studienangebot im Ausland und dem Erwerb interkultureller Kompetenzen. Forschende erhalten mehr Möglichkeiten für gemeinsame Projekte und Beschäftigte bekommen die Chance auf internationale Begegnungen. Am Ende des Projekts steht ein weitgehendes Verschmelzen der Hochschulen zu einer Europäischen Hochschule mit acht Standorten. EUt+ ist ein Alleinstellungsmerkmal der h_da: Die EU-Kommission fördert die h_da als eine von nur zwei deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Mehr Informationen unter: https://h-da.de/forschung/allianzen/eut


Die Partnerhochschulen der h_da:
•    Technical University Sofia (Bulgarien)
•    Technological University Dublin (Irland)
•    Cyprus Technical University (Zypern)
•    Technical University Riga (Lettland)
•    Universidad Politécnica de Cartagena (Spanien)
•    Université de Technologie Troyes (Frankreich)
•    Technical University Cluj Napoca (Rumänien)