Meldung - Einzelansicht

Die ersten beiden Studierenden der Allianz EUt+ über ihre Zeit an der h_da

François Wastable aus Troyes und Carmen Boupda aus Dublin (Foto: h_da/Jens Steingässer)

Seit November vergangenen Jahres ist die h_da Mitglied der europäischen Hochschulallianz „European University of Technology“, kurz EUt+. Die h_da wird sich in diesem Rahmen immer stärker mit ihren Partner-Einrichtungen vernetzen. Ein zentrales Ziel: Studierenden zu erleichtern, Zeit an den anderen Hochschulen zu verbringen. Carmen Boupda aus Dublin und François Wastable aus Troyes sind die ersten beiden Studierenden, die seit Gründung der Allianz nach Darmstadt gekommen sind. Wir haben mit ihnen über ihre Zeit in Darmstadt im Sommersemester gesprochen – und gleich ein paar aktuelle Musik-Empfehlungen mitgenommen.

Von Nico Damm, Redakteur Hochschulkommunikation

Carmen Boudpda hat sichtlich Spaß beim Fototermin auf dem Campus – schließlich sind Modeln und Fotografie ihre Hobbies. Die 22-Jährige studiert Elektrotechnik an der Technischen Universität Dublin und ist im Rahmen eines durch ERASMUS geförderten Praktikums an die h_da gekommen. Das brachte sie jeden Morgen in das Elektronik-Labor am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, wo sie an Versuchsaufbauten mit elektromagnetischen Feldern arbeitete. „Nach Darmstadt wollte ich schon immer kommen“, sagt Boupda. Nicht nur wegen des Studiums: „Ich habe hier schon seit Langem Freunde, die ich noch aus Kamerun kenne.“ Boupda ist schon ein wenig herumgekommen: Erst vor fünf Jahren zog sie von dem westafrikanischen Land nach Dublin. Jetzt könnte sie sich gut vorstellen, für ihren Master zurück nach Darmstadt zu kommen. Dann hoffentlich nicht unter Pandemie-Bedingungen, die ihr – wie vielen anderen Studierenden – einiges abverlangt hat, obwohl sie durch ihr Praktikum in einer privilegierten Situation war: Sie durfte auf den Campus und hatte dort in ihren betreuenden Professoren feste Ansprechpartner und menschliche Kontakte. Außerdem gab es noch ihre WG: „Meine Mitbewohner sind alle sehr herzlich. Wenn einer kocht, dann gleich für alle. Wir sind alle Ingenieurinnen und Ingenieure mit Wurzeln in verschiedenen Ländern wie Thailand, Argentinien und Russland.“ Darüber hinaus versüßte sich Boupda die Zeit mit Kurztrips quer durch Deutschland. Hier geht es zu ihrem aktuellen Lieblingssong auf Spotify.

François Wastable studiert „Control and Computer Engineering“ an der Technischen Universität Troyes am Campus in Reims in der französischen Champagne. An der h_da war er über das ERASMUS-Programm als Master-Student eingeschrieben. Auch Wastable hat sich bewusst für eine Wohngemeinschaft entschieden, in der er mit zwei Deutschen und einem Jordanier lebt. „Manche Zeiten im Studium sahen so aus: Bett-Schreibtisch-Bett-Schreibtisch“, fasst Wastable es nonchalant zusammen. Der 23-Jährige war in der sonderbaren Situation, zwar vor Ort zu sein, die Kurse aufgrund der Pandemie aber dennoch ausschließlich online belegen zu können. Eine willkommene Abwechslung sind da seine Mitbewohner: „Wir spielen oft Karten im Wohnzimmer.“ Wegen Covid-19 war sein erster Versuch, nach Darmstadt zu kommen, zunächst gescheitert, aber im zweiten Anlauf klappte es dann. „Ich mag eben Herausforderungen.“ Auch Wastable, der eine ganze Playlist mit seinen Lieblingssongs hierlässt, will die kurze verbleibende Zeit in Deutschland noch genießen – Berlin sehen und in einer Kneipe ein deutsches Bier trinken stehen auf seinem Wunschzettel. Dann mal Santé!

Lieblingssong Carmen

Playlist Francois